Arbeitgeber: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 1 – Landesamtsdirektion, Unterabteilung Informationstechnologie und Digitalisierung
Dienstort: Klagenfurt am Wörthersee
Eine Planstelle als Senior Datenbank- und Backendentwickler:in
Die Abteilung 1 - Landesamtsdirektion / Unterabteilung Informationstechnologie und Digitalisierung des Landes Kärnten ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung der IT-Systeme im gesamten Verwaltungsbereich zuständig. Neben der Betreuung der Infrastruktur (Clients, Server) umfasst dies die Einführung, den Betrieb und die Weiterentwicklung von ERP- und Anwendungssystemen sowie die Softwareentwicklung.
Bewerber:innen um diese Planstelle haben nachzuweisen:
- ein abgeschlossenes Studium im Bereich Informatik, Wirtschaftsinformatik, Telematik oder eine vergleichbare Qualifikation, alternativ eine Höhere Technische Lehranstalt mit Schwerpunkt Informatik / Softwareentwicklung und mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung
- mehrjährige Programmiererfahrung, idealerweise als Senior Database/Backend Developer
- sehr gute Beherrschung mindestens einer objektorientierten Programmiersprache (z.B. Java, C#)
- sehr gute Kenntnisse im Bereich SQL und Datenmodellierung
- technische Englischkenntnisse auf Maturaniveau
Erwünscht:
- Erfahrung in Webentwicklung, Skriptsprachen, REST- und Webservice-Entwicklung sowie serviceorientierten Architekturen
- Kenntnisse von Oracle Datenbanken
Um die mit dieser Planstelle verbundenen Aufgaben erfüllen zu können müssen die Bewerber:innen eine analytische Denkweise, Problemlösungskompetenz, schnelle Auffassungsgabe, Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung und eigenständigen Einarbeitung in neue Themen, Verantwortungsbewusstsein, Serviceorientierung sowie Teamfähigkeit und eine selbstständige Arbeitsweise aufweisen.
Tätigkeitsbeschreibung:
- Modellierung relationaler Datenmodelle sowie Optimierung bestehender Strukturen
- Erstellung, Optimierung und Pflege komplexer SQL-Abfragen, Views, Stored Procedures
- Monitoring und Tuning (Indexierung, Query-Pläne, Partitionierung)
- Sicherstellung von Datenintegrität, Backup-/Recovery-Strategien und Datenqualität
- Durchführen von Datenmigrationen zwischen unterschiedlichen Systemen (Oracle, SAP, DPW)
- Übernahme von Administrations-, Wartungs- und Fehlerbehebungsaufgaben
- Mitarbeit an der Weiterentwicklung unserer Systemlandschaft mit Fokus auf Effizienz und Innovation
- Dokumentation der Softwareentwicklung sowie Versions- und Änderungsmanagement (z.B. mit Git, Jira, Confluence)
Entwicklungsperspektive:
Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Übernahme, Weiterentwicklung und Optimierung der bestehenden Oracle- und SAGE DPW-Datenbanken sowie in der Mitarbeit an der Datenmigration in neue SAP-Systemlandschaften. Dabei stehen insbesondere die Analyse, Aufbereitung und Überführung bestehender Datenstrukturen und Schnittstellen in die zukünftige SAP-Umgebung im Vordergrund. Kenntnisse im SAP-Umfeld sind von Vorteil, jedoch keine Voraussetzung – wir unterstützen gezielt durch Weiterbildungsmaßnahmen und strukturierte Einarbeitung, um den Einstieg in relevante SAP-Technologien und -Prozesse zu erleichtern.
Als Arbeitgeber bietet das Land Kärnten:
- eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum
- ein hohes Maß an Eigenverantwortung
- ein angenehmes Arbeitsumfeld in einem erfahrenen Team
- flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeitmodell
- vielfältige Weiterbildungsangebote, inklusive externer Schulungen und Kurse über die landeseigene Verwaltungsakademie
- eine krisensichere Anstellung im öffentlichen Dienst
Entlohnung:
Kärntner Landesvertragsbedienstetengesetz, Entlohnungsschema V, Modellfunktion „IKT-Systementwicklung“, Mindestbruttoentgelt von € 4.370,64 in der Entlohnungsklasse 12, Entlohnungsstufe 1, eine höhere Entlohnungsstufe kann sich durch Anrechnung von Vordienstzeiten ergeben.
Dienstverhältnis:
unbefristet
Bewerbungen werden nur dann in das Auswahlverfahren miteinbezogen, wenn diese:
- mit dem dafür vorgesehenen Bewerbungsformular erfolgen,
- die angestrebte Planstelle ausdrücklich (Bezeichnung laut Ausschreibung) im Bewerbungsformular angeführt wird,
- die Aufnahme- bzw. Ernennungserfordernisse - entsprechend den dienstrechtlichen Bestimmungen des Kärntner Dienstrechtsgesetzes 1994 - von den Bewerber:innen erfüllt werden,
- die Bewerber:innen die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen,
- die Bewerber:innen die deutsche Sprache in Wort und Schrift entsprechend der angestrebten Verwendung beherrschen,
- bis spätestens 5. März 2026 einlangen.
Gemäß § 12 Abs. 2 des Kärntner Landes-Gleichbehandlungsgesetzes 2022 (K-LGlBG 2022), hat die Ausschreibung den Hinweis zu enthalten, dass Bewerbungen von Männern besonders erwünscht sind, weil der Anteil der Männer im Wirkungsbereich der Dienstbehörde für die ausgeschriebene Verwendung oder Funktion unter 50 Prozent liegt.
Bewerber:innen, welche die in der Ausschreibung als verpflichtend angeführten Voraussetzungen bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht erfüllen oder die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen, sind in das Objektivierungsverfahren nicht einzubeziehen.
Für alle Bewerber:innen, die die in der Kärntner Landeszeitung geforderten Ausschreibungskriterien erfüllen, setzt sich das Objektivierungsverfahren aus folgenden Verfahrensschritten zusammen:
1.) Analyse und Beurteilung der Bewerbungsunterlagen. Auf Grund des Ergebnisses der Vorselektion werden die zehn bestgereihten Bewerber:innen zu einem
2.) Interview eingeladen.
Die mathematische Zusammenführung der Ergebnisse (50 % Vorselektion, 50 % Interview) ergibt die Endreihung.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen im Hinblick auf die Teilnahme an Auswahlverfahren nicht möglich ist.
Klagenfurt am Wörthersee, am 15. Februar 2026