Was macht ein*e Installations- und Gebäudetechniker*in?

Installations- und Gebäudetechniker*innen sind – wie es die Berufsbezeichnung bereits verrät – für die Planung (Leitungs- und Montageskizzen), Installation und Wartung von Anlagen und Leitungen zur Versorgung mit Wasser, Gas, Wärme und Luft zuständig. Der Verantwortungsbereich beginnt bei der Planung über die Vorbereitung im Haus bis hin zum schlussendlichen Einbau. Darauf folgen Kontrollarbeiten für eine langfriste Qualitäts- und Funktionalitätssicherheit, etwaige Instandhaltungsarbeiten oder Reparaturen der Anlagen. Auch verschiedene Messtechniken von beispielsweise Sanitäreinrichtungen, Heizungen, Lüftungsanlagen und Armaturen, die durch Druckproben und Funktionsprüfungen auf ihre ordentlichen Prozesse geprüft werden. Nach abgeschlossener Arbeit dokumentieren die Installations- und Gebäudetechniker*innen ihre Erkenntnisse und Durchführungen in einem technischen Bericht, der anschließend vom Innendienst elektronisch verarbeitet wird und als Grundlage für die Angebots- sowie Rechnungsstellung dient.

Was macht ein*e Installations- und Gebäudetechniker*in?

Berufsbild Installations- und Gebäudetechniker*in

Die Arbeiter*innen verfügen über fundierte Anwendungskenntnisse der Metallbearbeitung (beispielsweise Bohren, Gewindeschneiden etc.) und Rohrarbeiten (beispielsweise Rohrbiegen, Schweißen, Rohrschutz und Isolierung etc.). Handwerkliches Geschick und eine gute Ausdauer werden vorausgesetzt, um den Beruf als Installations- und Gebäudetechniker*in erfolgreich ausüben zu können. Ebenfalls sind Teamfähigkeit und ein räumliches Vorstellungsvermögen sehr bedeutsam.


Die Aufgaben von Installations- und Gebäudetechniker*innen

Die Aufgaben richten sich je nach Tätigkeitsgebiet und können dabei beispielsweise folgende Arbeiten umfassen:

  • Erstellung von Plänen für Anlagen/Leitungen
  • Kalkulation der Kosten
  • Informieren über Alternativenergieanlagen
  • Vorbereitung der Häuser
  • Einbau der Anlagen/Leitungen
  • Durchführung unterschiedlicher Tests zur Qualitätsprüfung
  • Wartung von Anlagen/Leitungen
  • Sanierung und Rückbau von Anlagen/Leitungen
  • Usw.

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Die erforderlichen Grundkenntnisse werden durch eine Lehrausbildung (drei- bis vierjährig) übermittelt, die aus einem zweijährigen Grundmodul und einem einjährigen Hauptmodul besteht. In den Kategorien werden Gas- und Sanitärtechnik, Lüftungstechnik oder Heizungstechnik ergänzt. Zusätzlich können die Lehrlinge ein weiteres Jahr anhängen, um sich auf die Spezialgebiete Ökoenergietechnik, Badgestaltung, Haustechnikplanung oder Steuer- und Regaltechnik ausrichten zu können.

Sowohl die Berufsaussichten als auch die Karrierechancen stehen als Installations- und Gebäudetechniker*in sehr gut, denn die Suche nach qualifizierten Fachkräften ist unaufhaltsam, denn der Umstieg auf alternative Energiemethoden wird zielstrebig anvisiert. Dieser Bereich verspricht bedeutungsvolle Verantwortungsbereiche und auch attraktive Stellenangebote mit Aufstiegsmöglichkeiten. Je nach Berufserfahrung und Wissensstand (je nach Spezialisierung) stehen weitere Weiterbildungsangebote zur Verfügung, mit denen sich die Arbeiter*innen beispielsweise zum Werksmeister ausbilden lassen können. Dies legt ideale Bedingungen, um in die Selbstständigkeit zu treten.


Das Gehalt von Installations- und Gebäudetechniker*innen

Installations- und Gebäudetechniker*innen verdienen in Österreich bei Einstig nach positivem Abschluss der Lehrausbildung laut Kollektivvertrag ein Bruttogehalt von durchschnittlich € 2.100,- bis 2.400,- pro Monat. Die Höhe richtet sich dabei nach dem jeweiligen Einsatzbereich und kann durch etwaige Zulagen (z.B. Gefahrenzulage, Zulagen für Sonn- und Feiertagsdienste, etc.) erhöht werden. Natürlich steht es dem*der Arbeitgeber*in frei, je nach Qualifikation und Arbeitserfahrung eine Überzahlung anzubieten.

 

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