Was macht ein*e Agrarwissenschaftler*in?

In vier Stichworten erklärt: Mensch, Tier, Nahrung und Rohstoffe! Agrarwissenschaftler*innen – auch Agrarbiologen oder Agrarbiologinnen genannt - sind spezialisiert auf die biologischen Grundlagen der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Sie beschäftigen sich mit der Thematik rund um die Primärproduktion menschlicher sowie tierischer Nahrung sowie nachwachsenden Rohstoffen (Agrarsektor). Innerhalb der Agrarwissenschaft gibt es eigenständige Fachgebiete, auf die sich die Wissenschaftler*innen spezialisieren können. Unter anderen sind dies beispielsweise Pflanzenbauwissenschaften, Tierwissenschaften und Agarökonomie.

Was macht ein*e Agrarwissenschaftler*in?

Berufsbild Agrarwissenschaftler*in

Viele Agrarwissenschaftler*innen agieren in der Tat als Bauern in landwirtschaftlichen Betrieben. In erster Linie befassen sie sich um die Nutzzierhaltung (Schweine, Rinder und Geflügel) und den Pflanzenanbau (Futtermittel, Getreide, Obst und Gemüse). Zu den persönlichen Voraussetzungen, für eine erfolgsversprechende Ausübung des Berufs Agrarwissenschaftler*in, zählen in erster Linie die Natur- und Tierverbundenheit. Neben der allgemeinen Landliebe spielt auch die unternehmerische Denkweise und ein gutes Verständnis für Zahlen eine große Rolle. Zu der Agrarwissenschaft gehört definitiv eine Reisebereitschaft, dem zu Folge erhöhen Fremdsprachen-Skills in diesem landwirtschaftlichen Berufsbild deine Karrierechancen enorm.


Die Aufgaben von Agrarwissenschaftler*innen

  • Ein wesentliches Thema für Agrarwissenschaftler*innen ist der nachhaltige Umgang mit der Natur beziehungsweise mit der Umwelt. 
  • Erforschen der Bedingungen für den Erhalt der natürlichen Ressourcen 
  • Erforschen genetischer und physiologischer Grundlagen von Nutztieren und Pflanzen
  • Erzeugung von verbrauchergerechten Lebensmitteln 
  • Erhaltung der Tiergesundheit
  • Erstellen von Bedingungen gegen die Ausrottung von verschiedensten Tierarten
  • Eruieren von Ressourcen zur effizienten Zucht sowie zur umweltgerechten Haltung von Tieren aller Art
  • Verschiedene fachkundige Beratungsleistungen
  • Erforschen der Wechselwirkungen zwischen Krankheiten, Deformationen und Standortfaktoren bzw. klimatischen Faktoren
  • Erforschen von Bedingungen für nachhaltige Resistenzzüchtungen (Widerstand gegen Schädlinge, wie Blattläuse, Mehltau, Feuerbrand oder Winterfrost)
  • Agrarwissenschaftler*innen sind auch in der Forschung von Züchtungsformen der Pflanzenproduktion tätig.

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

  • Universität, Fachhochschule
  • Typischerweise Studium der Biologie, Botanik oder Landwirtschaft

Abhängig vom Studienschwerpunkt kannst du auch als Agraringenieur*in in der Nahrungs- und Futtermittelwirtschaft einer erfolgsversprechenden Karriere entgegenstehen. Generell gilt in der Agrarwissenschaft, je mehr Berufserfahrung vorgewiesen werden kann, desto ein größerer Verantwortungsbereich liegt auf den Wissenschaftler*innen.


Das Gehalt von Agrarwissenschaftler*innen

Agrarwissenschaftler*innen verdienen in Österreich einen Einstiegsgehalt laut Kollektivvertrag von € 2.540,- brutto im Monat. Selbstverständlich liegt die Möglichkeit beim Arbeitgeber, ob eine Überzahlung nach Qualifikation und Berufserfahrung möglich ist.

 

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