Was macht ein*e Content Marketing Manager*in?

Content Marketing Management ist ein bedeutsamer Teilbereich des Online Marketings, das heutzutage ein Grundpfeiler eines erfolgreichen Marketing-Mixes für Unternehmen bedeutet. In den Zeiten der digitalen Welt ist Online-Marketing für ein Unternehmen von essenzieller Bedeutung. So etablierte sich bis heute das eigene Berufsbild Content Marketing Manager*in. Der Verantwortungsbereich liegt darin, interessante Inhalte für den Onlineauftritt eines Unternehmens zu verfassen, zu veröffentlichen und regelmäßig zu optimieren.

Was macht ein*e Content Marketing Manager*in?

Berufsbild Content Marketing Manager*in

Ziel dieser Aufgabe ist es, den Content einerseits interessant zu verfassen, damit Klicks generiert werden und andererseits den Nutzer*innen einen Mehrwert zu bieten, damit die Verweildauer auf der Landingpage erhöht wird. In der heutigen Zeit der unendlichen Konkurrenz werden Werbetexte und das Herauskristallisieren des USP (Unique Selling Proposition) zum wesentlichen Teil des Marketings – und selbstverständlich zu einer immer größer werdenden Herausforderung. Dementsprechend eine hohe Verantwortung und auch Erwartung liegt bei den Content Marketing Manager*innen.  

Ein wesentlicher Teilbereich ist ein fundiertes Wissen über die Suchmaschinenoptimierung mit ordentlicher Keywordrecherche, denn davon ist der Sichtbarkeitsindex der Landingpage abhängig, wodurch die Webseite überhaupt über die Suchmaschinen (Google und Co.) indexiert/gefunden wird.

Die Betreuung eines Blogs ist eine übliche Aufgabe von Content Marketing Manager*innen. Dabei verfassen die Mitarbeiter*innen eigenständig Blogbeiträge zu anfälligen Trends und Wissenswertes für die jeweilige Zielgruppen des Unternehmens. Die Recherche von oft gesuchten Themen mit Hilfe von beispielsweise Google-Trends ist eigenständig durchzuführen. Ebenfalls die Content-Verbreitung in diversen Social Media Accounts gehört zu den täglichen Tätigkeiten von Content-Mitarbeiter*innen. Eine hohe Organisations- und Kommunikationsstärke ist vorauszusetzen, die mit einer exzellenten Aussprache und gutem Sinn für erfolgreiche Texte abgerundet wird.


Die Aufgaben von Content Marketing Manager*innen

  • Textgestaltung und Planung jeglichem Content für den Onlineauftritt (Blogbeiträge, Whitepaper, Webseitentexte, Infografiken, Bildmaterial, Newsletter, usw.). 
  • Dazu gehört die regelmäßige Qualitätskontrolle durch KPI-Analysen mittels Onlinetools (SISTRIX, Google Analytics, etc.) und die entsprechende Nachoptimierung hinsichtlich der Kriterien innerhalb der Suchmaschinenoptimierung
  • Betreuung eines redaktionellen Web-Angebots (inhaltliche Struktur, Themenaufbereitung, Textformate)
  • Identifizierung und regelmäßige Optimierung von Zielgruppen des Unternehmens und Konzeptionierung Tonalität und Zielgruppenansprache
  • Budgetplanung verschiedener Beschaffungskosten (externe Dienstleister, Videoproduktion, Übersetzungsaufträge, Lektorat, etc.) 
  • Befassung mit Bildbearbeitung, Social Media Marketing, Webanalyse (z.B.: Google Analytics) und Suchmaschinenanalyse (SEO = Search Engine Opimization).
  • Regelmäßige Konkurrenzanalyse, Beobachtung von Trends
  • Planung und Umsetzung von Werbekampagnen

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Bis dato gibt es für diesen Beruf keinen vorgeschriebenen Ausbildungsweg. Diverse Bildungszentren bieten jedoch seit einiger Zeit Aus- und Weiterbildungen mit diplomiertem Abschluss an. Je nach Curriculum variiert die Ausbildungszeit von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten.
Da Content Marketing ein wesentlicher Teilbereich des Digitalen Marketings ist, wird das Thema ebenfalls innerhalb des Bachelorstudiums Online Marketing intensiv durchgearbeitet.


Das Gehalt von Content Marketing Manager*innen

Content Marketing Manager*innen verdienen in Österreich bei Einstieg laut Kollektivvertrag einen Bruttogehalt von durchschnittlich € 2.090,- bis € 2.390,- pro Monat. Eine mögliche Überzahlung obliegt dem Arbeitgeber und ist von Qualifikation sowie Berufserfahrung abhängig. Der Beruf kann ebenfalls auch in selbständiger Form ausgeübt werden – hier hängt das Einkommen von der jeweiligen Auftragslage und der eigenen Kapazitäten ab. 

 

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