Was macht eine Haushaltshilfe?

Haushaltshilfen – oder auch Haushälter*innen - sind eine große Stütze in Haushalten, wie es bereits die Berufsbezeichnung verrät. Vielfach in privaten Häusern, Wohnungen und Wohngemeinschaften, wo sämtliche Mitglieder lohnerwerbstätig sind aber auch in Haushalten von alten bzw. betagten Personen leisten die Personen tatkräftige Unterstützung. Darüber hinaus agieren die Arbeiter*innen als große Bezugs- und Vertrauenspersonen.

Was macht eine Haushaltshilfe?

Berufsbild Haushaltshilfe

Haushaltshilfen übernehmen überwiegend Arbeiten wie Reinigung, Kochen, Wäschepflege, Einkaufen und verschiedenste Botengänge. Mit dem Ziel, den Kunden in allfälligen Tätigkeiten unterstützen zu können und jeglichen Aufwand im alltäglichen Leben abzunehmen.

Auch sind sie zuständig für die Hygiene im Haus wie auch für die gekonnte Pflege von Haustieren. Nicht zu unterschätzen ist auch die sachgerechte Entsorgung von Abfall. Oft sind Haushaltshilfen auch zuständig für die Bereuung von Kindern, was wiederum pädagogisches Geschick voraussetzt. 


Die Aufgaben von Haushaltshilfen

  • Putz bzw. Reinigungsarbeiten: Die Haushaltshilfe putzt Wohnungen bzw. Häuser, angefangen vom Keller bis zum Dachboden. Macht Betten, saugt Staub, wischt Böden und Fenster. 
  • Kleidung: Waschen von Wäsche (von Kleidung, Bettwäsche, Vorhänge, Teppiche ) sowie das Bügeln der Kleidung des Kunden
  • Pflege: Pflanzenpflege im Haus, Garten bzw. Balkon, nach Vereinbarung ebenso Haustiere wie Hunde und Katzen betreuen
  • Kochen: Je nach Anforderungen und Vertrag, Essenszubereitung sowie Einkauf von Lebensmitteln
  • Service: Die Bedienung bei Tisch fällt in der Regel nicht unter ihre Aufgaben, sondern vielmehr unter diejenigen einer Hausangestellten, die vor allem in gehobenen Privathaushalten tätig ist.
  • Pädagogik: Auch die Kinderbetreuung kann von der Haushaltshilfe übernommen werden - sie kümmert sich um die Kinder wie ein Babysitter, bringt sie in den Kindergarten, die Schule und zu den Freizeitaktivitäten. Auch zu Hause ist sie vielerorts zuständig für die Kinder und hilft bei den Hausübungen und anderen Tätigkeiten. 
  • Seniorenbetreuung: ein sehr anspruchsvoller Teil ist die Seniorenbetreuung. Hier sind oft Spezialkenntnis erforderlich was Ernährung und Gesundheit betrifft. 

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Für gewöhnlich wird der Beruf der Haushaltshilfen als weiblicher Beruf angesehen. Aber auch Männer können als Hausdiener tätig sein. Um als Haushaltshilfe zu arbeiten, ist keine spezielle Ausbildung erforderlich. Es geht vielmehr um Erfahrung in haushaltsüblichen Tätigkeiten und gute Referenzen. 

Eine häufige Voraussetzung ist jedoch ein eigener PKW, um der mobilen Flexibilität gerecht zu werden.

In Österreich gibt es die einjährige Haushaltungsschule, die oft als neuntes Schuljahr absolviert wird. Mit diesem Abschluss verfügen die Berufseinsteiger*innen bereits über wesentliche Basics in Sache Haushaltsaufgaben wie Kochen, Putzen, Waschen usw. 
Haushaltshilfen können je nach Anforderung und Bedingung in einem Teilzeit- oder Vollzeitvertrag stehen, fest angestellt oder auf Stundenbasis tätig sein.


Das Gehalt vonHaushaltshilfen

Haushaltshilfen verdienen in Österreich bei Einstig laut Kollektivvertrag ein Bruttolohn von durchschnittlich € 1.400,- pro Monat. Die tatsächliche Höhe richtet sich dabei je nach Aufgabenbereich bzw. Anzahl der zu erledigenden Tätigkeiten. Da hier sehr oft ohne Anmeldung gearbeitet wird, kann jedoch nur schwierig eine Auskunft über die tatsächliche Höhe des Lohns gegeben werden. Natürlich steht es dem*der Arbeitgeber*in auch frei, je nach Qualifikation und Arbeitserfahrung eine Überzahlung anzubieten und auch Sonderzahlungen für zusätzliche Dienste sind denkbar.

 

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