Was macht ein*e Sozialwissenschaftler*in?

Sozialwissenschaftler*innen untersuchen die Erscheinungs- und Entwicklungsformen gesellschaftlicher Strukturen. Dies geschieht aufgrund von empirischen Methoden und auf systematischer Basis. So sind Sozialwissenschaftler*innen in den Bereichen Markt- und Meinungsforschung, Redaktionen, Öffentlichkeitsarbeit oder in der Wissenschaft tätig.

Was macht ein*e Sozialwissenschaftler*in?

Berufsbild Sozialwissenschaftler*innen

Sozialwissenschaftler*innen sind mit gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigt und untersuchen diese mit quantitativen oder qualitativen Methoden, wie der Primärdatenforschung (z.B. Interviews, Befragungen etc.). Sie analysieren u.a. Sozialstrukturen, Arbeitsstrukturen, die politische Partizipation, Geschlechterbeziehungen und sind vor allem in der Meinungs-, Markt- und Konsumforschung tätig.

Heutzutage sind Sozialwissenschaftler*innen auch in digitalen Berufen vertreten und benötigen in diesen vor allem digitale Kompetenzen bei Aufgaben, wie der Recherche, Bewertung und Interpretation von Informationen und Daten. Auch in der kreativen Gestaltung von digitalen Inhalten ist das Know-How von Sozialwissenschaftler*innen gefragt. 


Die Aufgaben von Sozialwissenschaftler*innen

Die Aufgabenbereiche von Sozialwissenschaftler*innen sind je nach Disziplin und Unternehmen unterschiedlich. 

Absolvent*innen von sozialwissenschaftlichen Studiengängen können nach ihrer Ausbildung direkt in der Forschung arbeiten, z.B. für Universitäten oder privat wissenschaftlichen Einrichtungen. In diesem Bereich führen sie Forschungen, Studien und Untersuchungen durch, werden diese aus und sind auch für die Interpretation der Ergebnisse zuständig. Die darauf aufbauende bestehende Theorie wird anschließend geprüft und ggf. erneuert. Das Ziel von diesen Untersuchungen ist, wissenschaftliche Lücken zu füllen. 

Neben der Forschung kommt für Sozialwissenschaftler*innen hierbei auch noch die lehrende Komponente hinzu, indem angehende Akademiker*innen unterrichtet werden.


Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Für die Ausübung des Berufes Sozialwissenschaftler*in ist ein facheinschlägiges Studium Voraussetzung. Dieses ist meist ein Universitätsstudium in Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Hierzu gibt es unzählige Vertiefungen in den einzelnen Bachelor-, Master- und Doktoratslehrgängen. 

Um im Beruf Sozialwisseschaftler*in durchstarten zu können sind folgende Qualifikationen wichtig:

  • spezifische Schwerpunktlegung im Studium
  • vorhandene Praxiserfahrung
  • universitär oder außeruniversitär erworbene Schlüsselkompetenzen

Um sich weitere Kompetenzen nach dem Studium anzueignen, gibt es viele fachliche und Bereichsübergreifende Weiterbildungen. So sind die Bereiche Datensicherheit und Projektmanagement sowie der Umgang mit unterschiedlichen Statistikprogrammen als Weiterbildungsschwerpunkte sehr beliebt.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt variieren je nach Ausbildungsniveau, Fachbereich und tatsächlichem Berufswunsch. Es empfiehlt sich daher, die Berufsaussichten im Traumjob vor Studiums Beginn zu prüfen.


Das Gehalt von Sozialwissenschaftler*innen

Das Einstiegsgehalt von Sozialwissenschaftler*innen liegt in Österreich lt. Kollektivvertrag zwischen € 1.800,- und € 3.500,- brutto pro Monat. Die tatsächliche Höhe hängt dabei sehr stark vom jeweiligen Ausbildungsniveau, der jeweiligen Disziplin und dem tatsächlichen Tätigkeitsbereich ab. Im Angestelltenverhältnis steht es dem*der Arbeitgeber*in natürlich frei, eine Überzahlung je nach Qualifikation zu leisten.

 

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